{"id":621,"date":"2021-03-11T03:38:28","date_gmt":"2021-03-11T03:38:28","guid":{"rendered":"http:\/\/arianpleroma.com\/?p=621"},"modified":"2021-03-11T03:38:28","modified_gmt":"2021-03-11T03:38:28","slug":"the-highest-principle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arianpleroma.com\/de\/2021\/03\/11\/the-highest-principle\/","title":{"rendered":"Das h\u00f6chste Prinzip"},"content":{"rendered":"<p>Das h\u00f6chste Prinzip, es ist unnennbar. Wir nennen es das Wort. Denn das Wort bezieht sich selbst auf sich selbst, und bringt sich selbst auch sich selbst hervor. Doch in dieser Welt geht das eine nicht ohne das andere. Seine Polarit\u00e4t ist die Stille, denn sie verschlie\u00dft sich selbst in sich selbst.<\/p>\n<p>Nur das Wort das wahr ist, ist wirklich.<\/p>\n<p>Das unwahre Wort es ist unwirklich.<\/p>\n<p>Die Welt ist voller L\u00fcgen, die auf uns wirken, so meinst du.<\/p>\n<p>Nun in die Welt in die wir gehen, nach der Erde; in sie k\u00f6nnen wir nur das mitnehmen, das wahrhaftig ist. Das verlogene Wort es ersch\u00f6pft sich. Nur im Schein da lebt es, es muss st\u00e4ndig das Wirkliche unterdr\u00fccken. Und wenn das wirklich Wahre dann einmal den Schein durchdrungen hat, Dann sehen wir die L\u00fcge und ihre H\u00e4sslichkeit, Ihre Schw\u00e4che, fast erb\u00e4rmlich erscheint sie uns. Fast erb\u00e4rmlich scheinen wir, uns auf sie eingelassen zu haben. Wir w\u00fcrden sie nicht mitnehmen, nicht einmal wenn wir es k\u00f6nnten, egal wie angenehm sie schien.<br \/>\nAlles das sie tut, ist unsere Zeit zu stehlen.<\/p>\n<p>So verliere keine Zeit.<br \/>\nErschaffe Wirklichkeit nicht Schein<br \/>\nDann bleibt die Zeit auch dein.<\/p>\n<p>Was ist der Schein, so fragst du. Der Schein ist das Spiel zu spielen, ohne die Regeln zu kennen. Der Schein ist der Irrtum und die Begierde. Der Schein erm\u00f6glicht dem wahrhaft H\u00e4sslichen, sich im scheinbar Sch\u00f6nen, dem wahrhaft B\u00f6sen sich im scheinbar Guten zu verbergen. Der Schein l\u00e4sst dich glauben, es g\u00e4be nichts Wahres, nichts Ewiges, nichts Wirkliches.<\/p>\n<p>Ja die Welt der Wirklichkeit, sie hat ihre Geheimnisse im Schein verborgen. Es liegt an uns, sie zu entdecken. Die Wirklichkeit hat diese Welt hervorgebracht, dass wir sie erkennen k\u00f6nnen, in uns aufnehmen um am Ende selbst Teil der Wirklichkeit zu werden.<\/p>\n<p>Bin ich denn kein Teil der Wirklichkeit, so fragst du.<br \/>\nPr\u00fcfe deine Seele, ob sie noch voller Irrtum und Begierde ist. Pr\u00fcfe sie auf Laster und Tugend.<br \/>\nUnd wisse, dass deine Seele nur im Schein noch voller Begierde und Irrtum sein kann. Dass es nur im Schein den anderen geben kann, der v\u00f6llig abgetrennt ist. Nur f\u00fcr eine Zeit nur an einem Ort. Denn der Schein erschafft Raum und Zeit, in der Wirklichkeit. Doch in der Tugend heben sich Raum und Zeit, die Trennung von Objekt und Subjekt auf. In der Tugend liegt Ewigkeit und Unsterblichkeit. Der Augenblick ist arm ohne die Ewigkeit.<\/p>\n<p>In der Begierde scheinen wir, nicht genug zu sein, ein \u00e4u\u00dferes Objekt zu ben\u00f6tigen<br \/>\nIm Irrtum scheinen wir, abgeschlossen zu sein, in uns selbst vollkommen Subjekt zu sein.<br \/>\nJe mehr du irrst, desto mehr begehrst du. Je mehr du begehrst, desto mehr irrst du. Die Dinge sind nur scheinbar voneinander getrennt. So liegt etwas vom Objekt im Subjekt, etwas vom Subjekt im Objekt.<\/p>\n<p>Dort wo du wahrhaft dazu gewinnst, das ist dein Wille<br \/>\nDort wo du wahrhaft schon reichst, das ist die Erkenntnis<br \/>\nWille und Erkenntnis f\u00fchren zur Wirklichkeit.<br \/>\nSie f\u00fchren dazu Vernunft zu begreifen und nach dem Sinn zu handeln.<\/p>\n<p>Wert und Menge, Raum und Zeit sind nicht getrennt voneinander.<\/p>\n<p>So liegt f\u00fcr jede Entfernung im Raum auch eine Zeit inne, die ich brauche um dort hin gelangen. Das Objekt, ist nicht getrennt vom Subjekt zu denken.<br \/>\nUnd mit jeder Zeit ist eine Entwicklung verbunden.<br \/>\nUnd so hat jede Entwicklung in der Zeit auch eine Gestalt im Raum. Mineralien, Pflanzen, Tiere Menschen und die Planeten, sie sind Entwicklungsstufen ein und des selben Bewusstseins. Tod und Geburt sind nur Verwandlungen der Gestalt.<\/p>\n<p>Nichts in der Natur lebt f\u00fcr sich selbst.<br \/>\nUnd das Geheimnis der Zeit offenbart die Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Entspricht der Raum der Gestalt, so ist der Aufenthalt ein freudvoller.<br \/>\nWiderspricht der Raum der Gestalt, so ist der Aufenthalt ein Leidvoller.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Zeit, die ich leidvoll verbringe, zieht sich in die L\u00e4nge, doch ist in der Erinnerung nur wenig.<br \/>\nEine Zeit, die ich freudvoll verbringe, verfliegt schnell. Doch in der Erinnerung erscheint sie viel.<br \/>\nEin Raum, der Freudvoll gestaltet ist, in ihm m\u00f6chte man lange sein.<br \/>\nEin Raum der Leidvoll gestaltet ist, ihn m\u00f6chte ich schnell verlassen.<br \/>\nW\u00fcrdest du mich fragen, welche Zeit ich behalten wollte, so w\u00e4re es die Leidvolle, denn sie ist es, die mein Wesen gepr\u00e4gt hat. Und so durchschreitet der Unsterbliche alle R\u00e4ume und Zeiten mit Gleichmut.<br \/>\nDann hat das Leiden einen Sinn und die Freude Vernunft. Denn in der Wirklichkeit ist alles Verbunden.<br \/>\nDie zehntausend Dinge, sie sind der Schein.<br \/>\nIhre Beziehungen sie sind das Ewige hier sind wir vereint.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das h\u00f6chste Prinzip, es ist unnennbar. Wir nennen es das Wort. Denn das Wort bezieht sich selbst auf sich selbst, und bringt sich selbst auch sich selbst hervor. Doch in dieser Welt geht das eine nicht ohne das andere. 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