{"id":478,"date":"2020-11-24T20:30:06","date_gmt":"2020-11-24T20:30:06","guid":{"rendered":"http:\/\/arianpleroma.com\/?p=478"},"modified":"2020-12-20T13:32:10","modified_gmt":"2020-12-20T13:32:10","slug":"the-crown","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arianpleroma.com\/de\/2020\/11\/24\/the-crown\/","title":{"rendered":"Die Krone"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Meister Suryanshu \u00fcbergab Amaru sein Zepter mit der Frage:<\/p>\n<p>\u201eWas wissen wir von der Macht? Was verleiht die Macht?<\/p>\n<p>Die Erfahrung? Wom\u00f6glich die G\u00f6tter. Doch schaut nur wer sind wir unter den G\u00f6ttern; winzige Toren.<\/p>\n<p>Nein, Unsere Macht verdanken wir den Toren, denn sie erh\u00f6hen uns in ihrer Niedrigkeit. So wisst ihre Torheit in Opfer zu tragen. Denn sie sind der Ursprung Eurer Macht. Wisst, dass die Macht des Himmels auch den gr\u00f6\u00dften K\u00f6nig zu einem Toren werden l\u00e4sst. So \u00fcbt euch in Demut. Sonst werdet Ihr den Zorn auf euch ziehen. Begehrt nicht nach Macht, denn sie fordert euch schmerzhafte Opfer ab.<\/p>\n<p>Ja, geht stets f\u00fcr jeden Schritt in Richtung Macht auch einen Schritt in Richtung Weisheit. denn nur ein Tor mag nach Macht begehren, und sich mit noch T\u00f6richteren umgeben. Nein, der Weise er umgibt sich mit den Meistern, um unter ihnen als Tor zu dienen. Der Meister, er umgibt sich mit den G\u00f6ttern, um unter ihnen als Tor zu dienen. Der vom Himmel Befohlene, er umgibt sich mit Toren um unter ihnen als K\u00f6nig zu dienen. So ist es der Wille des Himmels.<\/p>\n<p>Ja ein Narr mag die Macht des M\u00e4chtigen begehren und Ihr werdet Neid und Bosheit, Hass und Lust auf Euch ziehen. Ein Teufel mag nach Macht begehren, seine Intrigen spinnen, sich als K\u00f6nig ausrufen, um die Welt in den Abgrund zu rei\u00dfen. Doch ist dies nicht die Macht, die vom Himmel befohlen.<\/p>\n<p>So geht unter die Menschen und merkt Euch meine Worte. Wisst den Schmerz in Weisheit zu wandeln, die Toren in Opfer zu tragen, und die zu erkennen, die Macht um ihrer selbst willen begehren um sie nach dem Willen des Himmels zu richten.\u201e<\/p>\n<p>Und der Meister nahm in and\u00e4chtiger Geste die Krone des Erwachten und setzte sie ihm auf sein nach vorne gebeugtes Haupt. Und sprach in starker Stimme:<\/p>\n<p>\u201eWas wissen wir von der W\u00fcrde und Bestimmung der Welt?<\/p>\n<p>Sie steht in in den geistigen St\u00e4tten, den inneren Tempeln geschrieben, dort sind die Berufungen der Menschen zu lesen.<\/p>\n<p>So walten die Meister in Tugend, um ihre Seele zu vergeistigen. Und diese geistigen Gebiete werden eine Herberge f\u00fcr die G\u00f6tter, die ihnen die W\u00fcrde der Welt anvertrauen.<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig ordnet die Welt, so dass ein jeder seine Berufung leben kann und somit selbst ein geistiges Wesen unter den Erdengesch\u00f6pfen wird.\u201c<\/p>\n<p>Er pausierte, sein Blick ging nach rechts unten. Um dann ermahnend fortzufahren:<\/p>\n<p>\u201eDoch die Menschen, sie sehen nicht die Dunkelheit ihrer Irrt\u00fcmer die Schwere ihrer Begierden, die Folgen ihrer Verbrechen.<\/p>\n<p>Sie sehen nicht, den Berufenen. Sehen nicht seine Tugenden seine seelischen Ausstrahlungen, die sich Kilometer weit erstrecken und die Menschen zu Heldentaten begeistern.<\/p>\n<p>Sie sehen nicht<\/p>\n<p>Die Greifarme und Fangz\u00e4hne ihrer Gier<\/p>\n<p>Stacheln und Dornen ihres Zorns<\/p>\n<p>Den Schleim ihres Stolzes<\/p>\n<p>Die Spinnenbeine ihrer Angst<\/p>\n<p>Die M\u00e4uler ihrer V\u00f6llerei<\/p>\n<p>Die Netze ihrer Intrigen<\/p>\n<p>Die Schuppen ihrer Kaltbl\u00fctigkeit<\/p>\n<p>Den Gestank ihrer Selbstsucht<\/p>\n<p>Den Eiter ihrer Rachsucht<\/p>\n<p>Die tausend Augen ihrer falschen Gesichter<\/p>\n<p>Den Sumpf ihrer verdr\u00e4ngten Gef\u00fchle<\/p>\n<p>In denen die Parasiten,Ungeheuer und Teufel wohnen<\/p>\n<p>Die Fratze ihres Wahns und ihrer Verzweiflung<\/p>\n<p>Sehen nicht die Geister des Schreckens und Verderbens, die von ihnen Besitz ergriffen haben.<\/p>\n<p>Glauben sie w\u00e4ren nicht sichtbar mit ihrem falschen Spiel, ihrem Spott, ihrer Selbstverachtung. Denn sie sind s\u00fcchtig nach der Erde geworden. S\u00fcchtig nach K\u00f6rper und Sinnlichkeit, besessen von den Erdgebundenen Geistern.<\/p>\n<p>Wie Schlangen, die aus dem innerem der Erde hervortreten, das Blut vergiften und sie blind f\u00fcr die geistigen Gebiete machen.\u201c<\/p>\n<p>Die Krone war golden und reich verziert, an der Spitze sa\u00df eine Figur einer gekr\u00f6nten meditierenden Gestalt auf einem Lotus. Links und rechts sind Federornamente eingearbeitet. Amarus Gesicht hatte unter der k\u00fcnstlerischen Bemalung eine ernste Miene.<\/p>\n<p>\u201eSo schufen die Weisen die Krone f\u00fcr den Berufenen , denn sie ist ein Symbol desjenigen, der den Willen des Himmels gelesen hat, auf den Stelen, die in den geistigen St\u00e4tten verborgen liegen.<\/p>\n<p>So wandelt der Erwachte im Moor, Moder und Verwesung und strahlt in seinen reinen Glanz wie der Lotus. So wird der K\u00f6nig in der Mehrzahl angesprochen, da er der Vorsteher aller Menschen ist, die sich zu ihm bekennen, und den Weg des Schicksals eingeschlagen haben.<\/p>\n<p>Er verbindet sich mit der Seele des Volkes, trinkt das Gift und \u00fcberlebt. Dringt in das innere der Erde ein und befreit die Seelen aus ihrer Gefangenschaft der Erdensucht und ordnet die Welt nach den Gesetzen des Geistes.<\/p>\n<p>Er wird die Teufel aus ihren L\u00f6chern treiben, und den Schein durchdringen. Verdr\u00e4ngung sichtbar machen. Dann werden Ihre Wahrheiten als L\u00fcgen entlarvt, alle ihre Tugenden werden Laster und alle ihre Laster zu S\u00fcnden. Die Ausgesto\u00dfenen werden die Helden sein, und die Helden als maskierte Teufel entlarvt. Ihre Weisheit wird zur Torheit und ihre Macht zur Begierde, wenn der Erwachte, seinen Thron auf der Erde einnimmt.<\/p>\n<p>Doch sie k\u00f6nnen nicht die Tugend des Erwachten sehen, so tragt diese Krone, aus Gold und Edelsteinen und diesen Umhang aus Seide und Pailletten als ein Symbol der strahlenden Seelengew\u00e4nder.<\/p>\n<p>Denn die Seele des Erwachten ist der Ort in dem die G\u00f6tter ihre Herberge finden um seinen Worten magische Kr\u00e4fte zu verleihen. Sprecht die Zauberformeln, belebt die magischen Ges\u00e4nge, so dass ein jeder den Weg in die geistigen Gebiete finden kann.<\/p>\n<p>Wahrt die heiligen Insignien, denn sie sind Abbild der Kr\u00e4fte, die diese Welt zusammenhalten.<\/p>\n<p>Befiehlt den Bau der Tempel, auf dass auch die einen Wege zu den St\u00e4tten des Geistes finden, deren Blick blind f\u00fcr das geworden ist, das jenseits des Sinnlichkeit liegt. Wir bauen die Tempel nicht f\u00fcr die Weisen, die Eingeweihten, die Priester, Magier oder Seher, wir bauen die Tempel f\u00fcr die Jungen Seelen, f\u00fcr die Verwundeten, die Ohnm\u00e4chtigen, die Verlorenen, die Blinden. So dass ihre Leiden zum Sinn und ihre Freuden zur Vernunft finden.<\/p>\n<p>Schweigt von geistigen Belangen aus rein geistigen Ebenen, es ist ohne Sinn, denn ihre Ohren sind taub f\u00fcr die feinen Kl\u00e4nge und ihre Gedanken, zu grob sie zu greifen. Das Gesagte w\u00fcrde sich in sein Gegenteil verkehren, in den Ohren des Uneingeweihten. Das Verraten der Geheimnisse an den Unw\u00fcrdigen, es erzeugt das B\u00f6se und H\u00e4ssliche.<\/p>\n<p>In den Tempeln sind die geistigen Wahrheiten \u00fcber den Irdischen Plan selbst als sinnliche Wirklichkeit eingeschrieben. Verloren sind die, die die Erde nur versuchen durch Maschinen und Berechnungen zu begreifen. Immer tiefer werden sie ins innere der Erde gezogen. Heilung kann nur aus dem Geistigen geschehen, das sich selbst in das Sinnliche begibt, dem Guten. Gleichsam wie aus dem Sinnlichen, dass sich selbst zu einem Geistigen erhebt, dem Sch\u00f6nen. Denn sie erm\u00f6glichen erst die Offenbarung des Wahren.\u201c<\/p>\n<p>Suryanshu schaute Amaru tief in die Augen.<\/p>\n<p>\u201eUnd da Ihr nun so weit gegangen seid wie Mut und Wille euch trugen und so weit wie Ged\u00e4chtnis und Gef\u00fchl euch erlaubten. jeden Gedanken der Welt durchdacht , jedes Leid des Menschen erlebt und das Schicksal der Menschheit in den Sternen gelesen habt, tr\u00e4gt Euch der Rat der Weisen auf, im Namen der Heiligen Mutter einen Tempel nach den Ma\u00dfen der Welt zu errichten.\u201c<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Meister Suryanshu \u00fcbergab Amaru sein Zepter mit der Frage: \u201eWas wissen wir von der Macht? Was verleiht die Macht? Die Erfahrung? Wom\u00f6glich die G\u00f6tter. 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