{"id":358,"date":"2018-01-20T22:51:47","date_gmt":"2018-01-20T22:51:47","guid":{"rendered":"http:\/\/arianpleroma.com\/?p=358"},"modified":"2022-05-04T20:06:09","modified_gmt":"2022-05-04T20:06:09","slug":"love-abyss-freedom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arianpleroma.com\/de\/2018\/01\/20\/love-abyss-freedom\/","title":{"rendered":"Liebe Abgrund Freiheit"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Abgrund Freiheit<\/p>\n<p>Der Kampf von Gut und B\u00f6se ist ein Kampf zwischen Liebe und Abgrund. Und wir alle kennen diesen Kampf. Was vernichtet uns, was erf\u00fcllt uns? Was ist die Essenz des menschlichen Seins?<\/p>\n<p>Nur durch Liebe kommt der Mensch zu seinen tiefsten W\u00fcnschen und Tr\u00e4umen, seinen Vorlieben und F\u00e4higkeiten, mit denen er in diese Welt kommt. Liebe ist, was die Saat zur Bl\u00fcte treibt.<br \/>\nSie ist der Stoff, der uns mit den Menschen verbindet, die uns nah sind. Aus ihm weben wir unsere Welt, unsere Zukunft und unsere Tr\u00e4ume. Intimit\u00e4t und Vertrauen ist das kostbarste Gut des Menschen. Doch wie gehen wir damit um?<br \/>\nJeden Tag erschaffen wir diese Welt. Jeden Tag legen wir Zeugnis ab, in welcher Zukunft wir Leben wollen. In unserem Denken, wie im Handeln. Und mit jedem Tag wird tatenlos mit angesehen, wie die Geister des Abgrunds den Menschen verzehren. In Ignoranz und Egoismus begeht der Mensch den gr\u00f6\u00dften Verrat an seinem Schicksal. Durch sie zehren sie unaufh\u00f6rlich von ihm.<br \/>\nDenn die Geister der Abgrunds sind kein Teil des Menschen.<br \/>\nLiebe ist die h\u00f6chste Form von Aufmerksamkeit, die einem Wesen zuteil werden kann. Sie wandelt es auf eine h\u00f6here geistige Ebene der Sch\u00f6nheit und Wahrheit.<br \/>\nDas Ringen um Aufmerksamkeit und Anerkennung, ist der Ursprung aller seelischer Verirrung. Der Mensch tauscht seinen authentischen Selbstausdruck mit mechanischen Vorstellungen und Rollen, die ihm die Gesellschaft vorlebt und verleugnet seinen eigenen Wesenskern.<br \/>\nDas kindliche Wesen steht noch in unmittelbarer Verbindung zu diesem. Es strahlt vor Liebe. Doch genau so braucht es sie, um zu \u00fcberleben. Die bedingungslose Liebe eines Kindes ist kein Geschenk, es ist eine riesige Verantwortung. Eine Verantwortung die grenzenlos missbraucht wird. Was ein Mensch nicht in sich selbst f\u00fchlt, das kann er auch im Anderen nicht f\u00fchlen. So werden alle unverarbeiteten Kindheitsverletzungen unaufh\u00f6rlich weiter getragen. Die Geister des Abgrunds herrschen dort, wo der Mensch nicht f\u00fchlen will, oder kann. Falsche und perverse Vorstellungen werden dem Menschen von Liebe gegeben. In diesen versucht er seine Bestimmung zu finden und inszeniert die Verletzungen immer wieder aufs neue. Er sucht Anerkennung und Aufmerksamkeit so, wie er sie bekommen hat. Gewalt, Missbrauch, Unterdr\u00fcckung, Selbstverleugnung, L\u00fcge, Spott, Ignoranz und Manipulation; alle unverarbeiteten Gef\u00fchle ziehen sich wie F\u00e4ulnis durch unsere Bindungen mit den Menschen. In der Angst verletzt zu werden, werden genau die Dinge heraufbeschworen, vor denen davon gelaufen wird.<br \/>\nDoch Liebe l\u00fcgt nicht. Und Liebe urteilt nicht. Liebe h\u00e4lt keine geheimen Absprachen, t\u00e4uscht keine falschen Tatsachen vor, oder spioniert dem anderen nach. Liebe l\u00e4sst den anderen nicht im Dreck sitzen, um zu sehen, wie er sich rauswindet. Liebe ist nicht Streit, sie ist nicht Eifersucht. Sie redet nicht hinter dem R\u00fccken, verstellt sich nicht, um zu gefallen. Sie plaudert keine Geheimnisse aus und ignoriert nicht, um sich wertvoll zu f\u00fchlen. Liebe hei\u00dft nicht, darauf zu warten betraft zu werden, Streit zu provozieren oder seine Fehler nicht einzusehen. Liebe spottet nicht, sie verachtet nicht und sie betraft nicht. Sie findet sich nicht in Pornographie, l\u00e4sst sich oder andere nicht beim Sex erniedrigen oder hat Sex, um andere zu verletzen. Liebe hat nichts mit Begierde zutun. Um so mehr wird sie von ihr bis zur Unkenntlichkeit verzerrt und pervertiert. Doch ist sie auf eine geheimnisvolle Art und Weise mit der Sexualit\u00e4t verflochten. So gehen wir mit einem Liebespartner einen sexuellen Bund ein. Einen engen Freund nennen wir einen Bruder oder eine Schwester, wie als seinen wir aus dem gleichen Akt entstanden aus dem sich auch die Liebe zur Familie gr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Liebe sagt: Es tut mir Leid. Es hat mich verletzt. Oder: Ich m\u00f6chte dich verstehen. Liebe ist Kommunikation. Liebe kennt kein Verfallsdatum. Sie kennt keine \u201eChancen\u201c oder Bedingungen. Liebe \u00fcberlegt sich keine Spielchen, oder verkauft sich, um am Ende flachgelegt zu werden. Das ist nicht Liebe. Denn Liebe kennt keine Wut oder Verachtung, wenn mal etwas so nicht gelingt. Liebe hei\u00dft den anderen wahrzunehmen.<br \/>\nEs ist kein Zeichen von St\u00e4rke oder Unabh\u00e4ngigkeit seine Intimit\u00e4t mit einem Menschen zu teilen, wenn das Herz bei einem anderen liegt, nur um den Schmerz zu bet\u00e4uben, nicht die N\u00e4he bekommen zu haben, die man sich in falschen Vorstellungen versprochen hat. Ein gebrochenes Herz ist kein Zeichen von Schw\u00e4che. Denn die \u00e4u\u00dfere Welt stellt die Liebe schon vor genug Herausforderungen und Missverst\u00e4ndnisse. In Vorstellungen wird die Liebe get\u00f6tet. In ihrer Pr\u00fcfung verraten. Sie ist ein Gef\u00fchl sie ist Mannigfaltig, und oft erkennen wir sie erst, wenn uns der richtige Mensch begegnet oder verl\u00e4sst. Liebe ist frei von Raum und Zeit. Das ist, was sie nicht greifbar in Vorstellungen macht.<br \/>\nIn Liebe scheint die Zeit still zu stehen. Denn sie ist Ursprung und Schicksal, Zukunft und Vergangenheit. Sie ist der vollendete Moment. Sie ist die Welt in der die Gegens\u00e4tze bereits vereint sind. Und ein Mensch, der in unserem Herzen ist, scheint immer bei uns zu sein. Sie \u00fcberwindet Distanzen. Im Schmerz hingegen wird alles bis ins unendliche verzerrt. Der Moment scheint endlos. Die Zeit scheint uns zu entgleiten. Aufmerksamkeit und Anerkennung ist, was unsere Zeit tacktet. Doch Einsamkeit h\u00f6rt erst auf schmerzlich zu sein, wenn der Mensch beginnt, sich sich selbst zu zuwenden. Wenn der Mensch begreift, das die Liebe immer in ihm war, wird er die Zeit \u00fcberwinden. Wird er aufh\u00f6ren aus seiner Verarmung diese Szenarien k\u00fcnstlich durch L\u00fcge, Oberfl\u00e4chlichkeit und Imitation herbeizuf\u00fchren. Denn erst dann wird es echt, erst dann ist es der Mensch selbst, dann sind es die Geister der Liebe, die das Schicksal des Menschen f\u00fchren k\u00f6nnen.<br \/>\nSo wird die Atmosph\u00e4re der L\u00fcge, Imitation und Oberfl\u00e4chlichkeit niemals einen Boden f\u00fcr Liebe geben. Um Lieben zu k\u00f6nnen, muss man wahrhaftig sein. Denn nur, wer einem Menschen in Ehrlichkeit begegnet, wird seine subtilen Wesensz\u00fcge wahrnehmen, ihn in seiner Individualit\u00e4t begreifen und sehen, wie einzigartig jeder Mensch ist. Und im selben Atemzug wird er das Wunder der Liebe zu sch\u00e4tzen wissen. Liebe ist so individuell und einzigartig wie der Mensch selbst, sie ist sein Schicksal, seine Seinsberechtigung und seine W\u00fcrde. Doch Liebe gibt keinen egoistischen, keinen materiellen Vorteil. So ist ein liebender Mensch ein geistiger Mensch. Ein materialistischer Mensch kann nicht lieben. Er wird nach einem materiellen Ausgleich suchen und alles in Vorstellungen abt\u00f6ten. Und am Ende wird er in seiner Verblendung, wenn sie nicht erf\u00fcllt werden, l\u00fcgen und verletzen. Jede L\u00fcge entspringt dem Egoismus und der Angst zu geben. Doch Liebe ist Wahrhaftigkeit, die Kraft sich verletzlich zu zeigen. Denn im tiefsten Inneren, hinter den Vorstellungen, dort liegt die Liebe und das Schicksal des Menschen. Dort liegt jedoch auch der Abgrund. Der Mensch muss erkennen, dass der Abgrund kein Teil von ihm ist. Es ist der Raum, in der sich die Liebe offenbaren kann.<br \/>\nEinem Menschen, der nur in der sinnlich wahrnehmbaren Welt lebt, bleibt im Schmerz nur die Verdr\u00e4ngung. Die Geister des Abgrunds schn\u00fcren Vergangenheit und Zukunft voneinander ab. Erschaffen den leeren Augenblick. Sinnlosigkeit. In seiner Ohnmacht fl\u00fcchtet der Mensch sich in die sinnlose Befriedigung der Triebe. L\u00fcge, Oberfl\u00e4chlichkeit und Imitation. Doch hier liegt die Gefangenschaft des Menschen, in seinem verdr\u00e4ngten Schmerz. Denn Leben bedeutet Schmerz und ein bet\u00e4ubter Mensch, ist ein lebloser Mensch.<br \/>\nLiebe ist der Wille den Schmerz zu tragen und den Abgrund zu durchschreiten f\u00fcr eine gemeinsame Welt. Sie ist ein Geschenk eine Opfertat. Durch das Geben gelangt der Mensch zu seiner wahren Gr\u00f6\u00dfe und Lebendigkeit.<br \/>\nNiemand sollte mit den Geistern des Untergangs allein gelassen werden. Und doch begeht der Mensch hier seinen gr\u00f6\u00dften Verrat. Wenn er wegschaut, wo Unrecht passiert. In Ignoranz und Verblendung erschafft sich immer neu eine Atmosph\u00e4re der Verlassenheit und Hoffnungslosigkeit. Ein ewiger Teufelskreis.<br \/>\nDie Geister des Abgrunds m\u00fcssen alles um sich herum abt\u00f6ten, sonst k\u00f6nnen sie nicht bestehen. Sie sind Egoismus im Denken, der Hass im Gef\u00fchl, die L\u00fcge in Worten, Gewalt in Taten. Liebe ist nicht Schmerz. Das was die Geister des Abgrundes daraus machen, ist Schmerz. Der Schmerz zwingt uns, Dinge zu tun, die nicht unserem Wesen entsprechen. Im Schmerz und in der Verlassenheit, im Gef\u00fchl, nicht Anerkannt zu sein, sprechen die Geister des Untergangs aus uns. Es beginnt mit der Verdr\u00e4ngung des Vergangenen, es folgt die Zerst\u00f6rung des Gegenw\u00e4rtigen und endet im Abgrund des Zuk\u00fcnftigen. So wird ein Mensch, der in sich selbst die Liebe begraben hat, auch aktiv nach seiner Vernichtung im anderen streben. Sie rei\u00dfen sich Teile aus unserem Wesen, die nie wieder zu uns zur\u00fcck kehren werden. Sie sind Verrat, Folter, Vergewaltigung, Terror, Krieg, Gift. Und sie sind allgegenw\u00e4rtig. So allgegenw\u00e4rtig, dass sich der Mensch bet\u00e4ubt. Der Mensch verf\u00e4llt in einen tiefen Schlaf, weit entfernt von seinem Wesenskern. Flucht in Oberfl\u00e4chlichkeit, Narkotika und beliebiger Sex ist Mord am eignen Wesen und einer mitf\u00fchlenden Gemeinschaft. Es geschieht aus Angst, ber\u00fchrt zu werden. Doch wenn es nicht ber\u00fchrt, ist es nicht echt, dann ist es nicht der Mensch selbst, dann sind es die Geister des Abgrunds, die sein Schicksal f\u00fchren. Sie schaffen dort N\u00e4he, wo keine N\u00e4he sein sollte. Und zerst\u00f6ren sie, wo sie entstanden w\u00e4re. Falsche und l\u00fcgenhafte Bindungen bringen masochistische und sadistische Beziehungen hervor, weil sie immer von Schuld und Scham begleitet sind. Die Menschen glauben, sie w\u00e4ren Intelligent, wenn sie andere betr\u00fcgen, austricksen, ausnutzen, runter machen, verspotten, in den Dreck ziehen. Doch das ist das einfachste der Welt. Wahre Intelligenz, wahre Gr\u00f6\u00dfe, sieht die Weltzusammenh\u00e4nge. Sie sieht den Abgrund und sie sieht die Liebe. Und sie wird sich immer aus ihrer Freiheit f\u00fcr die Liebe entscheiden, denn es ist der Weg zu einer besseren Welt. Verwandelte Wut Ist Liebe. Und Vergebung ist die Freiheit des Menschen.<br \/>\nDoch Vergebung ist nicht immer m\u00f6glich, wenn die Verletzung zu tief ist. Und gerade die Menschen, die uns am n\u00e4chsten stehen, f\u00fcgen uns die tiefsten Verletzungen zu. Sie rei\u00dfen Teile aus unserem Wesen, die nie wieder zu uns zur\u00fcck kommen werden. Doch das ist die Welt der Vorstellungen, der Illusionen, des Egoismus. Was uns aus der Macht der Vorstellungen befreit, ist Vergebung. Liebe ist das Schicksal des Menschen, und alles was den Weg versperrt, ist sein verdr\u00e4ngter Schmerz. Doch leben bedeutet Schmerz. Und verdr\u00e4ngter Schmerz ist verdr\u00e4ngtes Leben. Das Mitgef\u00fchl der Liebe kann einem Menschen dort helfen, wo er allein nicht imstande ist, zu f\u00fchlen und ihn aus dem Abgrund befreien. Das ist die Opfertat der Gemeinschaft. Ihr Geschenk. Das Mitgef\u00fchl.\u2028 Nur ein vergebender Mensch ist ein freier Mensch. Ist ein liebender Mensch, ein lebendiger Mensch. Wir k\u00f6nnen die Vergangenheit nicht \u00e4ndern. Doch wir k\u00f6nnen sie konfrontieren, und ihren Sinn verwandeln. Denn sie birgt das Geschenk der Weisheit.<br \/>\nZuletzt ist es Weisheit die es braucht, um die Freiheit auch Leben zu k\u00f6nnen. Der Mensch glaubt er w\u00e4re frei, wenn er in Zorn, Scham und Verblendung weiter lebe, doch er ist gefangen. Er lebt eine pervertierte Version seines Schicksals, er lebt die Zerst\u00f6rung und er lebt f\u00fcr den Abgrund. Die Verwandlungskr\u00e4fte der Liebe sind unendlich. Sie befreit uns aus Abh\u00e4ngigkeiten, Gier, Hass und Verblendung, die unaufh\u00f6rlich vom Menschen zehren.<br \/>\nZuletzt verzehrt sich das B\u00f6se selbst, wenn wir nur aufh\u00f6ren es zu n\u00e4hren. Und eine heile Gemeinschaft wird Teile von uns hervorbringen, von denen wir niemals gedacht haben, dass sie in uns stecken.<br \/>\nDes Menschen Ursprung ist auch seine Bestimmung. Die Liebe ist der Sinn, aus ihr erwachsen immer neue Vorstellungen. Sie ist die Welt, in der der Mensch bereits vereint ist. Die Gemeinsame Aufgabe des Menschen ist es, die Saat zur Bl\u00fcte zu treiben, und das in jedem Menschen. Hier liegt der Grundstein f\u00fcr eine gemeinsame Welt.<br \/>\nLiebe ist die h\u00f6chste Form von Aufmerksamkeit, die einem Wesen zuteil werden kann. Sie wandelt es auf eine h\u00f6here geistige Ebene der Sch\u00f6nheit und Wahrheit. So ist sie eine Bereicherung f\u00fcr beide Parteien. Sie ist der Ursprung der Kultur, der K\u00fcnste, der Wissenschaft, Philosophie und aller Meisterschaft. Die Liebe ist Ursprung der \u00c4sthetik, der Harmonie, Proportion und Mathematik, aber auch des Respekts, Romantik, der H\u00f6flichkeit und der Heilung. Liebe ist Sch\u00f6pferkraft, Ursprung und Schicksal des Menschen.<br \/>\nDiese Welt ist keine Welt der Liebe, doch es liegt in unserer Freiheit sie zu einer zu machen. Jeden Tag erschaffen wir diese Welt. Und jeden Tag legen wir Zeugnis ab, in welcher Zukunft wir Leben wollen.<br \/>\nDas Schicksal des Menschen, seine Tr\u00e4ume, sind kein weit entferntes Ziel am Ende des Weges, keine komplizierten Vorstellungen oder Konstrukte. Es ist die R\u00fcckkehr zu dem, was immer war. Und ein Loslassen dessen, was niemals ein Teil von ihm war, weil es nicht durch Liebe geschehen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Abgrund Freiheit Der Kampf von Gut und B\u00f6se ist ein Kampf zwischen Liebe und Abgrund. Und wir alle kennen diesen Kampf. Was vernichtet uns, was erf\u00fcllt uns? Was ist die Essenz des menschlichen Seins? 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